Der Gürtel, das praktische Accessoire

 

Der Gürtel – das praktische Accessoire

 

 

 

Kaum ein anderes Kleidungsstück ist sowohl praktisch als auch modisch vielseitig einsetzbar, wie der Gürtel. Er gibt nicht nur Halt für die Hose oder den Rock, sondern setzt auch modische Akzente, die das Outfit erst richtig komplett machen und es abrunden. Durch die unterschiedlichen Formen, Farben und Materialien hat sich der Gürtel zu einem echten Allround-Talent gemausert. Der modischen Kreativität und Kombinationsfähigkeiten sind dabei keine Grenzen gesetzt. Wie auch hier im Shenky-Shop gibt es von Stoff- über Gummi- bis hin zu Italienischem Vollrindleder-Gürtel alles, was es für ein perfektes Outfit braucht 

 

 

 

 

 

 

 

Die Geschichte des Gürtels

 

 

 

Die Wurzeln dieses praktischen Mode-Accessoires reichen bis in die Bronzezeit, dort dienten Metallglieder und Kettenschnüre als Gürtel. Die ersten Schnallen kamen erst mit den Römern. Davor wurden die Gürtel mit einem Haken geschlossen. In der Symbolik stand der Gürtel  im Mittelalter für Kraft und Herrschaft. Die sogenannten Prunkgürtel waren aus Leder, Brokat oder Seide und wurden mit wertvollen Materialien, wie Goldschmuck, Edelsteinen und Stickereien verziert. Auch damals war der Gürtel nicht nur ein praktisches Zubehör, sondern wurde als modischen Accessoire eingesetzt, dass zusätzlich den Rang des Trägers und seine gesellschaftliche Stellung verdeutlichen sollte. Ab dem 17. Jahrhundert fand man oft einen Beutel am Gürtel befestigt. In diesem Beutel wurden viele praktische Dinge für den Alltag aufbewahrt – quasi eine mittelalterliche Version der uns bekannten Gürteltasche. Und obwohl zwischen dem 17. Und 18. Jahrhundert der Gürtel in seiner Funktion überflüssig war, da man nun seine Kleidung nicht mehr zusammenhalten musste, weil Schärpen in Mode kamen, musste der Gürtel dennoch nicht an Beliebtheit einbüßen.

 

 

 

Während zum Beispiel die Hosenträger im Laufe der Zeit immer wieder eine modische Renaissance durchmachen, hat der Gürtel einen festen Stammplatz in den Kleiderschränken der modebewussten Menschen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das breite Universum der Gürtel

 

 

 

Die Welt der Gürtel weißt eine enorme Anzahl an verschiedenen Formen, Farmen und Materialien auf. Es gibt Gürtel aus Stoff, Plastik, Kunstleder und Echtleder.

 

Genau wie das Material gibt es auch unterschiedliche Schnallen, wie etwa die Koppelschlösser, Haken, Dronschnallen und D-Ringe. Gürtel aus Stoff oder Seil

 

(zum Beispiel Bindegürtel) können wahlweise auch mit einem Knoten geschlossen werden. Die bekannteste und auch beliebteste ist die Dornschnalle, die über eine oder zwei bewegliche Dornen verfügt.

 

 

 

Wichtig dabei zu beachten ist die Tatsache, dass es sich bei einigen Teilen des Gürtels um Verschleißteile handelt. Die Schnallen, Dornen und Riemenlöcher werden täglich mehrmals belastet und nutzen sich mit der Zeit ab. Umso wichtiger ist es, auf Qualität zu setzten. Günstigere Schnallen aus Plastik oder Kunstleder-Imitate aus China nutzen sich sehr schnell ab und gehen zu Bruch. Außerdem leiern die Riemenlöcher besonders bei Kunstleder-Gürtel schnell aus, sodass nicht nur die Optik darunter leidet, sondern auch der Halt der Hose oder des Rocks.

 

 

 

Ein Vollledergürtel zum Beispiel ist viel fester und stabiler als ein Gürtel aus gepressten Lederstücken. Das Vollleder wird nicht so schnell brüchig und sieht mit der richtigen Pflege durch Lederfett- oder Öl auch nach längerer Zeit wie neu aus. Ein wirklich hochwertiger Gürtel besteht aus einem ganzen Lederstück und ist nicht zusammengeklebt. Um die Qualität des Leders festzustellen, musst Du ihn ein paar Mal falten und anschließend mit dem Finger über das Leder fahren. Spürst Du dort keinerlei Falten oder Rillen, handelt es sich höchstwahrscheinlich um ein hochwertiges  Produkt. Und auch bei den Lederarten gibt es unterschiedliche Ausführungen. Ochsen, Rind- und Kalbsleder sind die meist verbreiteten Ledersorten, aber auch Gürtel aus Krokodil-, Eidechsen- oder Straußenleder sind bekannt und finden überall auf der Welt exotische Anhänger. Die Musterungen und Prägungen der Ledergürtel bieten ebenfalls eine interessante Abwechslung. Von der klassischen glatten Musterung reicht auch das Sortiment im Shenky-Shop über Zopfmuster bis hin zu Seiten- und Wellenprägungen.

 

 

 

Der wesentliche Unterschied zwischen einem Herren- und Damengürtel ist vor allem die Breite. Während die Männergürtel breiter sind, sind Gürtel für Frauen etwas schmaler. Außerdem ist die zweite Kategorie in unterschiedlicheren Farben, Mustern und Stickereien vorhanden. Glitzernde und ausgefallene grelle Farben finden man eher im Kleiderschrank der Frauen, woraufhin man bei den Männern oft den klassischen Ledergürtel vorfindet, der sich prima zu alles möglichen Outfits kombinieren lässt. Dasselbe gilt auch für die Schnallen. Auch hier wird vor allem der Damenwelt eine große Anzahl an ausgefallenen Kombinationsmöglichkeiten

 

 

 

 

 

Wissenswertes rund um den Gürtel

 

 

 

Der Gürtel ist nicht nur sehr symbolträchtig, sondern hat auch unterschiedliche Bedeutungen in den verschiedenen Kultur- und Berufsgruppen.

 

 

 

In der Mythologie zum Beispiel taucht der Gürtel immer wieder auf. In der nordischen Mythologie ist der sogenannte Megingiard der Gürtel des Gottes Thor, der ihm große Kraft verleiht. Genau wie im Nibelungenlied, wo Brünhild ihre Kraft verliert, als ihr von Siegfried der Gürtel geraubt wird. Und in der griechischen Mythologie verleiht ein Gürtel der Göttin Aphrodite ihre Verführungskraft. 

 

 

 

Aber auch in der heutigen Welt treffen wir verschiedene Gürtelformen an, die nicht in erster Linie als modisches Accessoire dienen. Der Einsatzgürtel der Polizei, Bundeswehr oder Feuerwehr verfügt über viel Platz für die Dienstwaffe, Magazintasche, Handy, Karabinerhaken und alles was sonst noch für den Einsatz nützlich ist. Durch die Platzierung in der Körper-Mitte sind alle Utensilien schnell griffbereit und entscheiden so oft über Erfolg oder Misserfolg.

 

Im Sport treffen wir immer wieder auf Gürtel. Sei es im Judo oder Karate, wo die Farbe eines Gurts den Fortschritt des Trägers anzeigt oder im Gewichtheben und beim Kraftdreikampf, wo ein Gürtel die Muskulatur des Athleten unterstützt und schützt. Außerdem ist beim Boxen oft ein Gürtel die begehrte Trophäe.   

 

 

 

 

 

Modische Tipps & Business-Knigge

 

 

 

Für dein Freizeit-Outfit kannst Du spielerisch mit verschiedenen Materialien und Schnallen-Formen experimentieren. Der Gürtel kann passend zur Handtasche und den Schuhen gewählt werden, um so spannende Akzente im Outfit zu setzten. Der Gürtel kann aber auch nicht nur ein Detail im Gesamtbild sein, sondern auch das Zentrum darstellen. Kombiniere zum Beispiel eine einfache Bluse und eine blaue Jeans mit einem auffälligen Gürtel mit einer großen Bunten Schnalle und schon verleihst Du einem simplen Outfit eine extravagante Note. Und auch in den kalten Wintertagen verleiht ein passender Gürtel Deinem Wollmantel den richtigen figurbetonten Halt. Und auch Monate später, wenn die erste Frühlings-Sonne zu uns durchdringt, ist das Allround-Talent Gürtel wieder mal gefragt. Hier kann man leichte Frühlingsjacken oder Blazer mit einem Taillengürtel bequem zuschnüren.

 

 

 

Die Betonung des Gürtels liegt auf die Körpermitte und das ist wohl auch der Grund, warum dieses Mode-Accessoire nie aus der Mode kommt, denn ein Gürtel um die  Taille zaubert eine schöne, weibliche Silhouette und spielt mit den femininen Reizen. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Für Dein modischen Sport- und Freizeitoutfit sind deiner Kreativität was den Gürtel betrifft keine Grenzen gesetzt. Das Ganze sieht im Business-Knigge jedoch ganz anders aus. Hier gelten ganz klare Regeln. Um bei einem Geschäftsessen oder Business-Meeting souverän aufzutreten und einem modischen Fauxpas aus dem Weg zu gehen, solltest Du folgende Regeln beachten. Für das Business-Outfit gilt die bekannte Faustregel „weniger ist mehr“. Und das trifft auf das Thema Gürtel ganz besonders zu. Dass Material sollte aus qualitativ hochwertigem Leder sein, da Kunstleder oder gepresste Lederstücke schnell brüchig werden und den Look ruinieren. Bei der Schnalle gilt dieselbe Regel. Je dezenter die Schnalle, desto besser. Verzichte unbedingt auf eine große, auffällige Schnalle mit extra Verzierungen. Die Farbe Silber ist dabei immer eine gute Wahl, da sie sich zu jeder Anzugtyp prima kombinieren lässt.

 

 

 

Der Gürtel bildet den Mittelpunkt Deines Auftretens und die Schuhe das untere Ende.

 

Deswegen gilt immer: Der Gürtel muss farblich zu den Schuhen passen. Bei schwarzen Schuhen ist das oft einfacher, da es nicht so viele Abstufungen der Farbe Schwarz gibt. Bei braunen Schuhen sieht das Ganze etwas anders aus. Hier gibt es verschiedene Brauntöne, die von hell bis dunkel reichen. Hier solltest Du unbedingt drauf achten, dass der Gürtel denselben Braunton trifft. Also beim Gürtelkauf am besten gleich die Schuhe mitnehmen.

 

 

 

In unserem Shenky-Shop findest Du gutsortiertes Angebot an Echtledergürtel, die ideal zu deinem Business-Outfit passen. Egal ob für ein Vorstellungsgespräch, ein Business-Lunch oder einer Hochzeitsfeier – der richtige Gürtel bildet die perfekte Grundlage.

 

 

 

Aus dem Fernosten in den Kleiderschrank: Der OBI-Gürtel

 

 

 

In den letzten Jahren gewann eine bestimmte Gürtler-Art in der europäischen Mode immer mehr an Popularität. Die Rede ist von dem sogenannten OBI-Gürtel. Ursprünglich wurde der OBI-Gürtel dazu benutzt, um den Kimono oder den Keikogi zu binden. Das Material besteht oft aus edlen Materialien und ist reichlich bestickt und verziert. Mode-Designer, wie Alexander Wang haben sich von dieser fernöstlichen Mode-Tradition inspirieren lassen, und eigene Kreationen auf den Markt gebracht. Die europäische Frau trägt den OBI-Gürtel mehrmals um den Bauch gebunden, als ausgefallenes Accessoire. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die richtige Größe finden

 

 

 

Es gibt zwei Möglichkeiten die richtige Gürtelgröße zu ermitteln. Dabei wirst Du oft auf die Messeinheit Bundmaß stoßen, da diese die am häufigsten verwendete Maßeinheit ist. Um das Bundmaß zu ermitteln, muss man lediglich den Abstand zwischen dem Dornenende und dem mittleren Loch gemessen. Für die passende Gürtellänge musst Du dann Deinen Umfang im Schlaufenbereich messen, die Zahl dann auf 0 oder 5 ab- oder aufrunden und schon hast du die passende Gürtellänge.

 

 

 

In einigen Modellen wird jedoch auch die Gesamtlänge des Gürtels angegeben. Hier gilt eine Faustregel zur Bestimmung der passenden Länge: Gesamtlänge minus 15 Zentimeter ergibt das Bundmaß.

 

 

 

Fazit

 

 

 

Gürtel sind nicht nur praktisch, sondern bieten dem modebewussten Gürtelträger eine Vielzahl an Experimentiermöglichkeiten. Vor allem in der Männermode ist der Gürtel oft das einzige Accessoire. Hier bietet sich eine Chance mit viel Liebe zum Detail modisch zu punkten.

 

 

 

Stüber durch unseren Shop und entdecke unser breites Angebot. Egal ob für Sport, Freizeit oder Business.

 

 

Nach Oben